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Manduca-ein Lieblingsteil

Ich stelle als erstes die Manducatrage vor, weil sie mein täglicher Begleiter für meinen 10 Monate alten Sohn ist! Produziert von der deutschen Firma Wickelkinder kann man alles über Herkunft, Produktion und Modelle auf der entsprechenden Website finden. Darum gehe ich hier nicht näher darauf ein. Die Manduca ist überall da wo ein Buggy oder Kinderwagen zu groß und sperrig ist eine perfekte Lösung. Auf den bald wieder stattfindenden Weihnachtsmärkten, in den Öffis, beim Einkaufen (wo der Inhalt der Regale bleibt wo er ist, gegen Schreiattacken und "auf dem Boden wälzen" und um beide Hände frei zu haben um den Einkauf die Treppen raufzukriegen.) Auch zum Einschlafen nutze ich sie täglich. Früher bei kleinerem Kind auch bei der Hausarbeit. Die Handhabung ist sehr einfach und einmal erprobt ohne Kind (Teddy als Probeobjekt oder "pur") ist das Kind binnen Sekunden drin und später auch wieder draussen. Als Bauch-, Hüfte-und Rückentrage "wächst sie mit" und ist laut Hersteller von 3,5 kg bis 20 kg (etwa 5 Jahre) einsetzbar. Mit dem integrierten Neugeboreneneinsatz ab Geburt verwendbar. Auch die physiologische Beinhaltung (Anhock-Spreizstellung oder M-Position) ist gewährleistet, was eine korrekte Hüftausbildung fördert und unterstützt. Bei Kleidergröße 74/80 wird von "zu groß für den Sitzverkleinerer und zu klein für die Anwendung ohne diesen" berichtet. Das kann ich nicht teilen, meiner passte immer rein. Dennoch kann bei solchen Problemen durch Abbinden z. B. mittels Tuch Abhilfe geschaffen werden. (Bei Frage nach Handhabung bitte in den Kommentaren fragen.) Dem Kind wird hier eine große Maminähe gegeben und es ist erwiesen, dass Tragekinder weniger Schreien und größeres Vertrauen in sich und die Welt entwickeln. Schaut man zu den Tragevölkern wie z. B. Afrika, wird schnell klar: das Tragen in aufrechter Position schadet der Wirbelsäule nicht! Auch hier gibt es Studienbelege. Der Rhythmus des Ganges der Mutter fördert zudem die motorische Entwicklung des Kindes. Auch ist er durch die Schwangerschaft bereits bekannt und das vermittelt Vertrauen. Ein "nach vorne blicken" ist hier absichtlich nicht möglich, u. a. wird das Kind so vor Reizüberflutung geschützt. Was am Tag gesehen und erlebt wird spiegelt sich in der Einschlaf- und Nachtphase wider. So klappt das Einschlafen bei Schonung vor zu vielen Reizen automatisch besser. Dieser Beitrag wird ggf. bei Bedarf erweitert. Erhältlich ist die Trage vielerorts, gern schreibe ich wo ich sie günstig gesehen habe auf Nachfrage. Viel Spaß beim Tragen! PS: Tragezeiten von 4,5 und mehr Stunden täglich-nicht am Stück-zeigten eine deutliche Minderung der Schreiphase ab dem 3. Monat. Das macht doch Mut!

29.10.11 22:01

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